Nach einem stofflich reichhaltigen und
terminlich eng bespickten Schuljahr hatten die ein- und zweijährigen Abschlussklassen der
Fachober- schule nach Absolvieren ihrer Prüfungen zwei Wochen lang Gelegenheit,
Unterricht mal in anderer Form oder auch am anderen Ort zu erleben.
Ein Tag lang sollte in dieser Zeit das Thema Europa im
Mittelpunkt stehen. Dabei bestand die Herausforderung darin, den SchülerInnen Themen
anzubieten, die sie mit ihrer Lebenswelt verbinden und die sie motivieren, sich mit
europäischen Prozessen aktiv auseinander zu setzen.
Prädestiniert für diese Aufgabe ist ein Junior-Team von der
Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Studenten verschiedener sächsischer
Universitäten, welche europäische Themen auf lebendige und spielerische Art in die
Schulen tragen.
Zunächst informierten die Junior-Teamer Bastian Bruk und Christian
Paul die Jugendlichen darüber, welche Möglichkeiten ihnen offen stehen, Europa in Form
eines Studienaufenthaltes oder im Rahmen von Workcamps, Familienaufenthalten oder
Sprachkursen für sich zu nutzen. Ein übersichtlich gestaltetes Angebot von
Internetadressen sowie eine Checkliste für die Planung eines Auslands- aufenthaltes
bietet den SchülerInnen auch zu einem späteren Zeitpunkt eine gute Hilfe, sich in diese
Richtung zu entscheiden.
Bei den spielerischen Angeboten dominierte ein Spiel, in dem es eine
XL-Tafel Schokolade zu gewinnen gab - vor allem für die Schüler, die noch nicht
gefrühstückt hatten, ein großer Ansporn. Das Mannschaftsspiel war dem des
Mensch-Ärger-dich- nicht-Spiels ähnlich. Dazu gab es noch Aktions- felder. Wenn die
erreicht wurden, konnte die Mannschaft nach interner Absprache eine neue Spielregel
aufstellen oder aber auch, im fortgeschrittenen Verlauf des Spiels, eine Spiel- regel
wieder streichen. |